Die Geschichte unseres Hauses

836 Erstmalige Erwähnung unter dem Namen „Allkysinga“. Nach einer Sage ist Karl der Große an der Gründung beteiligt.
1860 Kaspar Algasinger, letzter Spross eines Bauerngeschlechts, verkauft das Gut an den Dorfener Pfarrer Schmitter. Dieser gründet eine „Anstalt für verwahrloste Knaben“.
1863 Pater Provinzial Magnobonus Markmiller entsendet einige Barmherzige Brüder zur Unterstützung nach Algasing.
1868 Die Einrichtung geht in den Besitz der Barmherzigen Brüder über. In der Folge Ausbau zu einem Schülerheim mit Volksschule für 250 Buben.
1942 Enteignung durch das Regime der Nationalsozialisten.
1949 Rückkauf von der amerikanischen Besatzungsmacht. Nutzung als „private Volksschule mit Öffentlichkeitscharakter“ sowie als Schülerheim.
1965 Der Schulbetrieb wurde durch Beschluss des Provinzkapitels geschlossen.
1967 Wiedereröffnung nach zweijährigen Umbaumaßnahmen als Heim für 220 behinderte und pflegebedürftige Männer.
1971 Pater Johannes von Avila Neuner gründet eine eigenständige Beschäftigungstherapie. Die weithin bekannten Adventsausstellungen fördern die Kontakte zur Bevölkerung wesentlich.
1983 Errichtung eines neuen, zusätzlichen Wohngebäudes. Dadurch Halbierung der bisherigen Gruppenbelegungsstärken.
1988 Erteilung der vorläufigen Anerkennung als Werkstatt für behinderte Menschen für 120 und als Förderstätte für 40 Heimbewohner. Aufnahme von behinderten Frauen im Heim, erstmalig in der Bayerischen Ordensprovinz.
1989 Durchführung eines Architektenwettbewerbs zur Gesamtsanierung der Einrichtung.
1992 Spatenstich und Baubeginn der Sankt Josefs-Werkstatt und hausinternen Förderstätte unter Pater Provinzial Bernhard Binder und Pater Prior Eduard Bauer.
1994 Im Mai Segnung der neu errichteten Werkstatt für behinderte Menschen durch H.H. Kardinal Dr. Friedrich Wetter, Pater Provinzial Donatus Wiedenmann und Pater Prior Leodegar Klinger. 160 Werkstatt- und Förderstättengänger sowie 30 Mitarbeiter finden hier einen freundlichen und modernen Arbeitsplatz.
1996 Abschluss der Wäscherei-Neubaumaßnahme und Neubau zentraler Betriebseinrichtungen: Notstromversorgung, Trafostation, Garagen.
1998 Errichtung zentraler Betriebseinrichtungen: Hausmeisterei, Wertstofflager, Parkplatz.
1999 Fertigstellung von fünf „Gartenhäusern“ mit 120 Wohnheimplätzen für WerkstattgängerInnen. Sanierung der Zentralküche.
2001 Im April offizieller Baubeginn der letzten Bauabschnitte: Mehrzweckbereich mit Speisesaal für die WerkstattgängerInnen und MitarbeiterInnen, Verteilerküche, Kiosk mit kleiner Gaststätte, Sprech- und Behandlungszimmer der Konsiliarärzte für Allgemeinmedizin, Psychiatrie / Neurologie und Zahnmedizin, neuer Haupteingang. Neubau von zwei Wohnpflegegruppen mit je neun Plätzen und Sanierung des Altbaus mit Errichtung von vier Wohnpflegegruppen mit je neun Plätzen.
2003 Abschluss der Gesamtsanierung.
2004 Am 2. April 2004 feierliche Einweihung der letzten beiden Bauabschnitte (Bereich Johann von Gott) durch Caritas-Direktor H.H. Hans-Georg Lindenberger und Pater Prior Erhard Hillebrand. Öffnung einer Gruppe Morbus Huntington.
2005 Anschluss einer Biogasheizanlage.
2006 Zertifizierung der Sankt-Josefs Werkstatt nach DIN EN ISO 9001
2007 Eröffnung des Tipi-Dorfes
2008 Es gründet sich der Palliative Care-Arbeitskreis in Algasing. Eröffnung des Sankt Josefs-Sportplatzes
2010 Eröffnung einer neuen Tagesstätte nach einer umfangreichen baulichen und energetischen Gebäudesanierung Zertifizierung des Wohnbereichs nach DIN EN ISO 9001
2011 Einführung und Zertifizierung eines Umweltmanagements in der Gesamteinrichtung Eröffnung der neuen Förderstätte; Segnung durch Weihbischof Bernhard Haßlberger am 02.09.2011
2013 Festjahr zum 150-jährigen Wirken der Barmherzigen Brüder in Algasing
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