30 Jahre Sankt Josefs-Werkstatt Algasing

Förderstätten-Beschäftigte brachten Werkstattprodukte zum Altar

Die Teilnehmer lauschten gespannt den launigen Ausführungen beim Rückblick

Die Werkstattbeschäftigten hatten sichtlich Spaß, ihre Kollegen und Arbeitsgruppenleiter auf Bildern aus vergangenen Jahrzehnten zu sehen

Im Jahr 2018 ist Josefi endlich wieder ein Feiertag – zumindest in Algasing. Nach der offiziellen Anerkennung der Werkstatt im Jahr 1988 wird sie heuer 30 Jahre alt. Damals war die Eröffnung ein logischer Schritt, der auf die sehr erfolgreiche Entwicklung der 1968 (vor 50 Jahren!) gegründeten Beschäftigungstherapie folgte. Der heilige Josef als Namenspatron durfte daher auch „seinen“ Tag als Festtag ausleihen.
Mit einem feierlichen Gottesdienst begann die Feierlichkeit mit dem Hauptzelebranten Pater Johannes v. Avila Neuner und Pater Augustine. Gestaltet wurde dieser Teil von den Beschäftigten der Förder- und Werkstätte sowie vom Algasinger Kirchenchor. Der anschließende Festakt war geprägt von den Festrednern Franz Hofstetter (Bürgermeister Taufkirchen, Bezirksrat), Günther Drobilitsch (2. Bürgermeister Dorfen), Hans Emmert (GmbH-Geschäftsführer), Fr. Benedikt Hau (Provinzial) und dem Moderator P. Prior Bernhard Binder. Vor dem festlichen Mittagessen gab es einen kleinen Rückblick auf die Vorgeschichte und die Entwicklung der Algasinger WfbM mit vielen alten und neueren Bildern. Den Anfang und das Ende der Veranstaltung markierte der Algasinger Chor unter der Leitung von Hans Haberstetter. Und wie es sich für ein Werkstatt-Jubiläum gehört, gingen danach alle Beschäftigten und Mitarbeiter wieder an ihren Arbeitsplatz.

Klaus Schröer

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