Kardinal Wetter hält Maiandacht in Algasing

Kardinal Friedrich Wetter hält eine Maiandacht im Algasinger Klostergarten und segnet die neu restaurierte Mariensäule. Foto: (c) Barmherzige Brüder Algasing/Franz Wieser

Hoher Besuch im Klostergarten zum 50-jährigen Jubiläum der Behindertenhilfe: Kardinal Friedrich Wetter hält Maiandacht in Algasing und segnet Mariensäule 

Einen Tag vor Christi Himmelfahrt war der emeritierte Erzbischof von München und Freising nach Algasing gekommen und feierte mit der Hausgemeinschaft, zahlreichen Freunden und Nachbarn einen Gottesdienst zu Ehren Mariens. Schön gestaltet wurde die Andacht vom Algasinger Kirchenchor, den Fachschülern und den Kleinen des Eibacher Kindergartens. Zuvor wurde die neu restaurierte Mariensäule von Kardinal Friedrich Wetter im Beisein von Pater Augustine Annikkattu und Prior Frater Bernhard Binder gesegnet.

Die Marienfigur hat ihre eigene Geschichte: Bald nachdem die Barmherzigen Brüder 1863 von Kaspar Algasinger das Bauerngut erworben hatten, richteten sie darin ein Kloster ein und erbauten 1875 die Kirche. Mit der Mariensäule stellte sich der Konvent unter den besonderen Schutz der seligen Jungrau Maria, der Patronin des Hospitalordens. Seit 150 Jahren steht die Mariensäule in Algasing – zum 50-jährigen Jubiläum der Behindertenhilfe kommen das neue Kleid und der frische Segen gleich doppelt gut an. So verwies der Kardinal darauf, dass durch den Segen die Barmherzigen Brüder sich nun erneut unter den besonderen Schutz der Mutter Gottes gestellt haben. Die Marienfigur sei „ein Zeichen: Maria ist unsere Mitte – und zwar immer und überall … Maria führt uns zu Jesus."

Auch für eine Begegnung mit den Beschäftigten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahm sich der Kardinal Zeit – bei einem Besuch der Sankt Josefs-Werkstatt und des Klosterladens. Und so schloss sich der Kreis: denn im Mai 1994 hatte Kardinal Friedrich Wetter die neu errichtete Werkstatt für behinderte Menschen gesegnet.

Das Jubiläum selbst wird dann am 23. Juni mit einem Dankgottesdienst und einem Festakt begangen.

Kirsten Oberhoff

 

 

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